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Veronika

Nachhaltigkeit

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ach das ist doch nur so ein Trend Thema von den jungen Leuten... 

Ich trenne Müll, das hilft auch. 

Geschrieben

Ne, Fredrik, da muss ich dir widersprechen. Ist leider kein Trendthema... sondern betrifft uns alle.

Dein Ansatz vom Müll trennen ist ein Anfang. Vielleicht könntest du versuchen, Müll zu reduzieren. Denn nur ein Bruchteil des Verpackungsmülls wird wiederverwendet. Der Rest landet in Müllverbrennungsanlagen (was schlecht für die Umwelt ist, durch die Gase, die frei werden) oder landet über Umwege (Flüsse, Wind) in den Meeren. Mit der Aussicht, das 2050 mehr Plastik als Fische in den Meeren schwimmen werden. Und die kommen dann wieder in die Nahrungskette. Und auch in dein Essen. Also geht es dich wohl doch was an ;) 

 

Veronika
Geschrieben

Ich hatte im Februar die Möglichkeit genutzt, mit Freunden in einen Unverpacktladen zu fahren. Der ist mit 120km zu weit entfernt, da regelmäßig einzukaufen. Aber bei meinem Besuch im Februar habe ich eine ganze Menge Roggen gekauft, die bis heute noch anhält. Es wäre also vielleicht doch eine Möglichkeit, einmal im Jahr diesen Besuch zu machen und so vorrausschauend einzukaufen, dass es die Fahrt auch lohnt. Das geht aber allerdings natürlich nur mit trockenen Zutaten, wie Mehl, Haferflocken, Trockenfrüchte, Müsli, etc.

Berta
Geschrieben

Ich bin aus dem Alter raus in der der Schuh von der Mode diktiert wird. Qualität dagegen lasse ich mir mal was kosten. Jetzt habe ich sneaker-rescue.de in Berlin entdeckt. Dort wird der Turnschuh renoviert. Das ist nachhaltig, schont den Geldbeutel UND man spart sich das Einlaufen.

Achja, Skifahren habe ich auch bereits vor vielen Jahren aufgegeben. Damals war das eher, weil mir ein Sturz für die alten Knochen zu gefährlich wurde. Aus heutiger Sicht eine doppelt gute Entscheidung.

Nika
Geschrieben

Hallo Ihr,

ich habe für mich festgestellt, dass mein Umgang mit Nachhaltigkeit immer sehr stark von meinem psychischem Zustand abhängig gewesen ist. Wenn's mir schlecht ging und ich nicht gut mit mir selbst umgegangen bin, dann auch nicht mit meiner Umgebung und mit meinem Konsumverhalten. Ich habe die letzten Jahre in einem Hamsterrad festgesessen ohne dass mir bewusst wurde, wie negativ sich das auf mich auswirkte. Alles musste immer schnell-schnell gehen, dementsprechend war auch mein Konsum bzgl Nahrung, Mode, Freizeitgestaltung. Dann hat mich ein Burnout in die Knie gezwungen - zum Glück.

Nach dieser Vollbremsung hatte ich die Chance, mich auf das zu konzentrieren, was mir gut tut. Und das ist neben Selbstfürsorge eben auch Nachhaltigkeit. Nachdem ich jahrelang häufig Fastfashion geshoppt habe (und das auch noch online) freue ich mir jetzt ein Bein ab, wenn ich meine Klamotten selber nähe bzw upcycle. Gedankenloses Konsumieren habe ich so gut wie komplett aus meinem Leben gebannt. Und genau daraus ziehe ich jetzt eine ganze Menge Kraft und Energie. Zufällig hat genau in dieser Zeit ein verpackungsloser Laden eröffnet, genau bei mir um die Ecke. Danke Universum :)


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