Der Februar mag der kürzeste Monat sein, aber es mangelte ihm nicht an positiven Nachrichten! Von einer intelligenten neuen Art, Plastikbeutel wiederzuverwenden, bis hin zu Achtsamkeitsklassen in Schulen: Hier sind die zehn besten Neuigkeiten von Ed Gould.

 

1. Neue Verwendung für Plastiktüten
 

Man könnte denken, dass Plastiktüten nach dem einmaligen Gebrauch ein hoffnungsloser Fall wären. Laut Berichten in den USA könnten sie aber bald dazu verwendet werden, Geräte wie Mobiltelefone zu unterstützen. Ein Team der Purdue University in den USA und der Universidad Tecnológica de Querétaro in Mexiko haben einen Weg entwickelt, um den Kohlenstoff aus dem Polythen zu gewinnen, aus dem die Säcke normalerweise hergestellt werden. Wenn man die Plastiktüten also "erntet", anstatt sie wegzuwerfen, können sie zu elektrischen Komponenten verarbeitet werden. Sie finden dann ihre zweite Bestimmung in Smartphone-Batterien. Wer hätte das für möglich gehalten?

 

2. Neu entwickeltes Pflaster kann Tumore bekämpfen
 

Der Kampf gegen Krebs hat viele Formen. In einem neuen Ansatz haben Mediziner in Boston ein Pflaster entwickelt, mit dem Tumoren in bestimmten Situationen zerstört werden können. Das Pflaster kann auf die Haut eines Patienten - in der Nähe des betroffenen Bereichs - aufgebracht werden. Die Ärzte hoffen, dass sie durch das Pflaster die Beschwerden reduzieren, die Patienten bei herkömmlichen Behandlungen aushalten müssen. Dr. Manijeh Goldberg begann damit zu forschen, als sie Patienten mit Erkrankungen wie Mundkrebs helfen wollte. Bisher war dafür häufig eine größere Operation notwendig, die die Patienten sehr beeinträchtigt. Ihr Einsatz der Nanotechnologie versucht, Chemikalien gezielt dort einzusetzen, wo sie benötigt werden. Tests laufen laut Berichten der CBS weiter.

 

3. Reptil von den Toten wiederauferstanden
 

Diese Nachricht wird allen Tierliebhabern Freude bereiten! Im Februar wurde eine Schildkrötenart wiederentdeckt, die lange Zeit als ausgestorben galt. Zuletzt wurde die Galapagos-Schildkröte zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem gleichnamigen Archipel gesehen. Die Ankündigung kam vom ecuadorianischen Umweltministerium und wurde rund um den Globus mit Freude begrüßt.

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Die Galapagos-Schildkröte ist zurück!
 

4. Neue Technik zur Speicherung von Solarenergie entwickelt
 

Ingenieure suchten lange nach Möglichkeiten, elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen zu speichern, ohne herkömmliche Batterien (mit eigenen Umweltproblemen) zu verwenden. In einer positiven Nachricht von der Chalmers University of Technology in Schweden hat eine Forschergruppe eine neue Flüssigkeit entwickelt, die Energie aus der Sonne speichern kann. Der sogenannte molekulare solarthermische Energiespeicher kann viele Zyklen durchlaufen, bevor er nicht mehr effektiv funktioniert. Bei Raumtemperatur aufbewahrt, genügt es, einen Katalysator zuzusetzen, um die Energie spendende Kraft der Flüssigkeit freizusetzen. Besonders eine Variante der Flüssigkeit hat sich als sehr effektiv erwiesen. Laut Angaben der Forscher können rund 250 Wattstunden Energie pro Kilo gespeichert werden.

 

5. Ökologischer Durchbruch beim Textilfärben
 

Eines der größten Probleme beim Färben von Textilien für Kleidung und Leinen besteht darin, dass viele Chemikalien und viel Wasser benötigt werden. Um eine umweltfreundlichere Lösung zu finden, hat das niederländische Unternehmen DyeCoo ein kommerzielles System entwickelt, das stattdessen Kohlendioxid nutzt. Laut GreenBiz konnte das Cleantech-Unternehmen durch Druck Farben auf Textilien fixieren, ohne viele Ressourcen zu verbrauchen. Außerdem wird das Kohlendioxid recycelt und gelangt nicht in die Atmosphäre. Kluges Zeug!

 

6. Achtsamkeitsunterricht an englischen Schulen
 

Die britische Schulbehörde kündigte an, dass englische Schulen an dem Programm "Achtsamkeit und Entspannung" teilnehmen werden, der bis 2021 dauern wird. Zu den Techniken, die die Kinder lernen werden, gehören tiefes Atmen und Emotionsregulierung. Die Schulbehörde erhofft sich damit positive Auswirkungen für die psychische Gesundheit der englischen Teenagern. Ihr Ziel ist es durch die Achtsamkeitstechniken die Jugendliche besser vor dem Druck des Erwachsenwerdens und des Schullebens zu wappnen. Nach Angaben von ITV werden über 350 Grund- und Mittelschulen im Rahmen von neun verschiedenen Bildungsbehörden teilnehmen.

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 Kinder in England erhalten Achtsamkeitsklassen
 

7. Akupunktur kann Frauen in den Wechseljahren helfen
 

Ein Professor an der University of Exeter, Edzard Ernst, hat behauptet, die durch die Wechseljahre verursachten Symptome hätten sich durch Akupunkturbehandlungen wissenschaftlich nachweislich verbessert. Der Akademiker wurde in der Times mit den Worten zitiert, dass Schwitzen, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen - neben anderen Symptomen - nach den Behandlungen alle weniger schwerwiegend waren. An der Studie nahmen 70 Frauen teil, die sich in den Wechseljahren befanden.

 

8. Schwimmbehälter zur Reinigung der Meere
 

Wie allgemein berichtet, hat eine Gruppe australischer Surfer einen neuartigen Ansatz gefunden, um das Meer von Müll zu befreien. Sie haben einen Behälter entwickelt, der an der Oberfläche schwimmt und Müll aufnimmt, ähnlich wie ein Hummertopf. Der Prototyp Seabin - wie sie sein Gerät nennen - wurde in einem Hafenbecken getestet. In etwas mehr als einer Woche wurden mehr als ein Dutzend Arten von Plastik eingefangen. Der Seabin macht während er im Wasser schwimmt ein Geräusche und hält so Fische und andere im Wasser lebende Tiere davon ab, hineinzuschwimmen. Viele hoffen, dass das System im größeren Stile helfen kann, den Müll der Weltmeere zu beseitigen.


 

9. Die Welt wird grüner
 

Wenn du der Meinung bist, dass der Planet immer mehr abgeholzt wird, bist du nicht alleine. Die NASA hat in diese düstere Aussicht jedoch einen Hoffnungsschimmer gebracht. Ihre Satellitenbilder haben gezeigt, dass es mehr Bäume gibt als vor einigen Jahren. Wie CNN berichtet, hat die US-amerikanische Raumfahrtbehörde festgestellt, dass sowohl Indien als auch China Bäume und landwirtschaftliche Kulturpflanzen gepflanzt haben, die insgesamt mehr Vegetation geschaffen haben. Es wird geschätzt, dass seit 2000 die mit Blättern bedeckten Räume des Planeten um etwa 520.000.000 Hektar angestiegen sind.

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Grün ist los: Es gibt mehr Bäume als je zuvor

 

10. Die Wissenschaft zeigt, dass ein freundlicher Geist Vorteile hat
 

In einer im Februar gemachten Ankündigung sagte ein Team von Forschern der Universitäten Exeter und Oxford, UK, dass die Freundlichkeit zu sich selbst nicht nur für das seelische Wohlbefinden, sondern auch für den körperlichen Zustand von Nutzen ist. Laut Dr. Hans Kirschner, der die Studie in Exeter leitete, erlaubt die freundliche Haltung des Geistes, sich zu entspannen. Das wiederum versetzt den Körper in einen Zustand, in dem er sich besser heilen kann. Es wird sogar angenommen, dass Freundlichkeit zu einer verbesserten Autoimmunreaktion bei Menschen führen kann, die mehr Mitgefühl zeigen. Die Wissenschaftler testeten ihre Idee mit einer Gruppe, der Tonaufnahmen zum Anhören gegeben wurden, von denen einige ein größeres Selbstmitgefühl angaben und andere nicht. Die, die sich nicht in der Kontrollgruppe befanden, reagierten positiv. ●

Titelbild:  和 平/Unsplash



 

Geschrieben von Ed Gould
 

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Ed Gould ist ein britischer Journalist und Praktiker von Reiki.

 

 

 

 


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