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Veronika

Mein*e Freund*in ist verzweifelt: Wie zeige ich Empathie?

Empfohlener Beitrag

Veronika
Geschrieben

Ihr kennt das sicher: Eine Freundin oder ein Freund fragen euch um Rat. Sie sind verzweifelt, haben Ärger mit ihrem Partner, Liebeskummer oder ihre finanzielle Situation ist schwierig.

Sie wenden sich an euch, und suchen nach Unterstützung und Hilfe.

Und ihr bietet vielleicht Lösungen. Doch keine eurer Vorschläge scheint richtig zu sein?

 

Vielleicht sind Lösungen nicht das richtige Mittel, um Empathie zu zeigen. Doch was hilft dann? Wie helft ihr euren Freundinnen und Freunden, wenn sie über etwas besorgt sind?

 

Wir sind gespannt auf eure Antworten. Mehr zum Thema Empathie erfahrt ihr diese Woche auch in unserem Magazin:

https://www.happiness.com/de/magazin/inspiration-spiritualität/warum-die-welt-eine-empathie-revolution-braucht-r35/

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Bjoern
Geschrieben

Also erstmal finde ich es richtig Lösungen anzubieten, aus der eigenen Perspektive zum jeweiligen Thema. Je nach Gemütszustand bringt dies direkt was, oder es muss erst einmal sacken gelassen werden und bringt im Lauf der Zeit etwas, auch wenn es erstmal nicht so scheint.

 

Es ist aber auch ganz unterschiedlich. Manchmal möchte die Person ja nur einfach etwas von der Seele reden, da ist es oft Empathie genug, als Zuhörer da zu sein anstatt große Reden zu schwingen. Das merkt man dann ja aber auch unter guten Freunden. Wenn man sich gut kennt, weiss man, denke ich, wie man am besten eine Hilfe sein kann in schwierigen Momenten.

Yvonne
Geschrieben

Ich stimme da @Bjoern zu. Kommt echt auf die Situation an und auf das jeweilige Problem. Zuhören ist erstmal etwas ganz wichtiges. Das ist bei der kurzen Aufmerksamkeitsspanne eh schon eine Kunst :) Und wenn ich glaube, dass ich was beizutragen habe, dann teile ich auch gern meine Ideen. Auch wenn die erstmal alle Mist zu sein scheinen. Manchmal hilft es der anderen Person sich daraus den richign Weg zu bauen.

Veronika
Geschrieben

Zuhören ist super wichtig, da stimme ich euch zu. Es ist ein schmaler Grat beim Lösungen anbieten. Ich finde es besser, proaktiv Fragen zu stellen. Eine meiner Freundin ist beispielsweise in einer sehr toxischen Beziehung, findet aber nicht heraus. Da hilft es nicht, zu sagen: "Beende die Beziehung", auch wenn das für Außenstehende das vermeintlich Beste erscheint. Mit Fragen wie "Wie geht es dir denn in der Beziehung, tut sie dir gut?", hilft es ihr vielmehr, ihre eigene Situation richtig einzuschätzen und hoffentlich bald ihre eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

Denn es ist schwierig, wenn man als Außenstehende sieht, wie sich eine Freundin kaputtmacht und da sein möchte zum trösten und aufbauen, aber die Situation sich einfach dauerhaft nicht ändert...


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