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Tine

Was habt ihr aus dem ersten Lockdown gelernt?

Empfohlener Beitrag

Tine
Geschrieben

Einen Lockdown haben wir hinter uns. Es gab schlimme, gute und durchwachsene Momente. Was habt ihr darauf gelernt und welche Taktiken habt ihr heute bereit?

Hier ein Tweet von Margarete Stokowski und die Antworten darauf, die eine Wundertüte der Tipps und Tricks darstellen und auch nen schönen Einblick in die täglichen Mühen und Erfolge.

Nika
Geschrieben

Für mich ist die allerwichtigste Basis für einen locker durchlebten Lockdown mich auf die Möglichkeiten und Vorteile zu konzentrieren, die der Lockdown mir bietet. Wenn ich mir die ganze Zeit nur sagen würde, wie nervig / mies / unerträglich die Situation ist, dann ist klar, dass ich die nächsten Wochen garantiert mit immer schlechter werdenden Laune durch meine Wohnung tigern werde. Unzufriedenheit ist halt zum größten Teil hausgemacht...

Stattdessen freue ich mich darüber, dass ich mich durch den Wegfall vieler äußerer Einflüsse meiner Umwelt viel besser auf mich selbst fokussieren kann. Mein Leben ist tatsächlich reicher, wenn es aufs Wesentliche konzentriert ist! Eine Erkenntnis, die ich mit rüber nehme in die Nach-Lockdown-Zeiten, das ist sicher :)

Hier meine wichtigsten Lockdown-Erfolge und Erkenntnisse:

  • Ich halte mich selber viel besser aus und bin viel geduldiger mit mir
  • ich hab viel mehr Zeit, da so viele Fahrten (zur Arbeit, zum Shoppen, zu Treffen) wegfallen
  • meine Wohnung war noch nie so sauber :)
  • Heimwerkerei, Rumbasteln und Comics zeichnen machen glücklich
  • Selbermachen statt Konsumieren macht nicht nur Sinn, sondern noch mehr Spaß
  • endlich Zeit über den Sinn und Unsinn des Lebens nachzudenken (denken, nicht grübeln!)
  • ein einigermaßen geregelter Tagesablauf hindert mich daran, den ganzen Tag im Bett zu versumpfen
  • Lockdown ist keine Entschuldigung für den Ganztags-Pyjama!
  • erfolgreicher Marie Kondo Selbstversuch: Aussortieren ungenutzter Dinge macht tatsächlich frei im Kopf (und ich hab ne Menge zu spenden...)
  • der Kontakt zu Freunden und Familie per Telefon oder Videocall fühlt sich viel intensiver als in Vor-Lockdown-Zeiten an
  • es ist gut mit einer Katze zu leben :)

Also: Sich am besten auf alles Positive und Gute konzentrieren und die ruhigen Morgenstunden für Sonnenaufgangsspaziergänge nutzen. Natürlich mit Maske!

Tine
Geschrieben
vor 18 Minuten, schrieb Nika:

Selbermachen statt Konsumieren macht nicht nur Sinn, sondern noch mehr Spaß

Da bin ich voll dabei. Neben Mandelmilch, Konfitüren, dem Lockdown Klassiker Brot und nähen, flicken (stricken noch nicht - würde sich aber reimen) rettet mich der Garten. Früher wurde die unhippe Lage eher vom Altbau im Szeneviertel aus belächelt, jetzt ist der große Garten ganz offiziell maximaler Luxus. ^^


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